Statue Obersee „Elegie“

Wir freuen uns: Die ELEGIE blickt seit dem 2. April 2015 auf den Obersee!

NEU: Die ELEGIE in bewegten Bildern: Schauen Sie unsere Filme über ihre Entstehung!

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02. April 2015

Es war eine phantastische Eröffnungs-Feier! Mit Live-Musik und vielen netten Gästen haben wir die ELEGIE feierlich enthüllt! Danke an alle Nachbarn, Vereinsmitglieder, Interessierte, Mithelfer und die Sonne, die pünktlich zur Enthüllung durchkam!
Und natürlich an Evgenia Usimova für die tolle ELEGIE!

 


02. April 2015

Die ELEGIE ist fertig und wird aufgestellt. D.h. fest angedübelt und darf zum ersten Mal ihren angestammten Platz, den Obersee erblicken. Zwischen kurzen Schneestürmen folgte immer wieder Sonnenschein. Alles hat prima geklappt!
Auch ein großes Lob ans Grünflächenamt, das den Platz noch kurz vorher geharkt hatte, an die Gießerei Schulz, die die Statue sicher her brachte und an alle, die zum Erfolg beigetragen haben!

 


Ende März 2015

Am 30.03.15 fand bereits der 7. Besuch in der Atelierwerkstatt in Weißensee statt.
Der Termin teilte sich in 2 Besucherhälften:
Zum späten Nachmittag konnten wir den Schleifprozess, also das abschließende Glätten der ELEGIE, verfolgen. Die Künstlerin tätigte ihren letzten Arbeitsschritt an der Skulptur ebenfalls mit größter Sorgfalt.

Danach übernahmen die Werkstattkünstler die Skulptur. Zum Abend empfing uns die ELEGIE bereits mit einem Grundierungsanstrich. Es folgte der erste Farbauftrag. Am nächsten Tag werden weitere folgen.
An dieser Stelle enden unsere Atelieraufzeichnungen.
Die nächsten Bilder werden dann von der Aufstellung der Skulptur gemacht!

 


Ende März 2015

Am 29.03. gab es den 6. Arbeitsbesuch.
Die Künstlerin war mit ihrer ELEGIE alleine vor Ort. Nur noch wenige Tage bis zur Enthüllung.
Es müssen aber noch unglaublich viele Nachbesserungen realisiert werden.
Eine sehr zeitaufwendige Feinarbeit. – Arbeiten, die sie alleine kaum bewältigen kann.

 


Ende März 2015

Ein Blitzbesuch erfolgte am 27.03.2015.
Das war bereits der 5. Werkstattbesuch. Die ELEGIE war jetzt völlig ohne Gipsmantel. Feinheiten werden noch herausgearbeitet.
Kleine Ausbesserungen und Nahtstellen sind und werden beseitigt.

 


Ende März 2015

Bereits am 25.03. kann der Gipsmantel (mit großer Vorsicht und viel Erfahrung) abgeschlagen werden!
Wir sind sehr erleichtert, dass der Guss gelungen ist. Kleine „Macken“ sind normal und werden in den kommenden Tage noch unsichtbar gemacht.
Die ELEGIE ist quasi „geboren“ und strahlt aktuell in fast makellosem Weiß in der Sonne.

 


Ende März 2015

Der nächste Tag – der 3. Arbeitsbesuch am 24.03. – alle Gipssegmente waren nunmehr bearbeitet und entsprechend stabilisiert. Das Wieder-Zusammenfügen der Segmente wurde umgehend fortgesetzt. Das Einhalten der Passgenauigkeit spielte abermals eine ganz große Rolle. Die Markierungen mussten dabei genau übereinstimmen.
Bevor das letzte Segment eingesetzt war, musste die ELEGIE auf den Kopf gestellt werden. Alles sehr beeindruckend!
Die Skulptur hat ihr Gipskleid wieder angezogen.
Sie ist von innen vollständig stabilisiert!

 


Ende März 2015

Der 2. Arbeitsbesuch am 23.03. – in der Kunstformerei Schulz – verlangten einen Vormittags-und Nachmiitagsbesuch.
Es galt die Gipssegmente von innen zu stabilisieren.
Um einen hohen Qualitätsstandard zu erzielen, mussten aufwendige Arbeitsschritte realisiert werden.
Notwendig waren zwei unterschiedliche Zementmischungen und eine spezielle Glasfaserstruktur, die den sonst notwendigen Bewehrungsstahl überflüssig machte.
Die ersten bearbeiteten Gipssegmente wurden am späten Nachmittag bereits wieder zusammengefügt.

 


Ende März 2015

Der 1. Arbeitsbesuch in der Atelierwerkstatt der Kunstformerei Schulz fand am 19.03.2015 statt.
Bereits am Vortag bekam unser Tonkunstwerk einen neuen, dicken Gipsmantel.
Jetzt galt es, diesen Mantel wieder behutsam zu entfernen. Auf eine Silikonschicht wurde verzichtet.
Der Gipsmantel wurde von der einen Körperseite der ELEGIE vorsichtig in mittelgroßen Segmenten abgetragen, und die Puzzle-Teile behutsam abgelegt.
Bei der nunmehr freigelegten Körperhälfte wurden jetzt der Ton und die Stabilisierungselemente größtenteils aufwendig entfernt. Die ELEGIE bekam praktisch eine Entkernung.
Die andere, geschlossene Gipshälfte wurde folglich immer lockerer und konnte somit im ganzen Stück abgenommen werden. Alles Arbeiten, die höchste Konzentration erforderten.

 


Mitte März 2015

Der 10. Atelierbesuch war auch unser letzter Abstecher in der Johannisthaler Werkstatt.
Leider nützt alles nichts, aber durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ist die Gussform kaputt.
So kurz vor dem Ziel wollen wir aber nicht aufgeben und wagen den schwierigen Transport des Ton-Modells zu den „Betonfreunden“ in Weißensee, welche uns unterstützen, dass die ELEGIE noch rechtzeitig fertig wird!
Auch dies war eine Aktion, wo alle den Atem angehalten haben.
Dirk Schmidt trug schwere Verantwortung. Letztlich steuerte er die ELEGIE sicher durch die Straßen von Berlin zum Zielort.

 


Mitte März 2015

Unglaublich, welcher Kraftakt in der Vorbereitung der Gussform steckt: Wir haben für heute spontan extra viel Manpower organisiert, um die Gips-Form mit vereinten Kräften und schwerem Gerät, aber auch Fingerspitzengefühl vom Silikon zu trennen.
Danke an alle Helfer, die sich die Klamotten dreckig gemacht und vermutlich einen Muskelkater geholt haben!

 


Beginn März 2015

Unser 8. Treffen begann im Baumarkt wo wir einen wahrlichen Groß-Einkauf tätigten. Bepackt mit rd. 800 kg Baumaterialien für die Form und die endgültige Skulptur fuhren wir dann im LKW zum Atelier, wo schon die ELEGIE, nun im bunten Silikon-Mantel, auf uns wartete!
Kunst kann ganz schön schwer-gewichtig sein!

 


Anfang März 2015

Letzten Blicke auf das nun fertige Ton-Modell, die Haare sind perfekt frisiert, das Silikon für die Gussform ist bestellt, die Planung zur Einweihungs-Feier läuft!
Neugierig? Am 2.4. wird die ELEGIE endlich am Obersee angekommen sein. Merken Sie sich diesen Termin (Gründonnerstag) schon mal im Kalender vor!

 


Mitte Februar 2015

Unglaublich, wie lebendig die große Statue uns nun anschaut. So, als könne sie es kaum noch erwarten, dass Frau Usimova noch ihre Haare, Hände und Füße kunstvoll zu Ende modelliert und genauso sorgfältig wie den restlichen Körper glättet.
Wir sind einfach begeistert von dem 6. Atelier-Besuch und freuen uns schon auf die Enthüllung!

 


Mitte Januar 2015

Wir sind beeindruckt: Man erkennt die endgültige Elegie bei unserem Besuch Nr. 5 jetzt schon gut. Die Künstlerin hat inzwischen 5 große Kübel voll Ton an ihr „verbaut“ und man kann die Arbeit, die darin steckt, erahnen.
Nur mit den Händen wird alles anhand des kleinen Modells geformt und nun nach und nach geglättet.

 


Ende Dezember

Der 4. Atelierbesuch zeigte die enormen Fortschritte an der Skulptur.
Damit das Tonmaterial in die richtige und haltbare Form gebracht werden kann, müssen viele Hölzer, Kanthölzer und starke Drahtverbindungen verwendet werden!

 


Mitte Dezember

Unser 3. Atelier-Termin zeigte uns die handwerkliche Seite: Mit Feuer und Metall wird nun das Grundgerüst auf einer Holzplattform, welche die gleiche Größe und Höhe wie der original Stein-Sockel hat, errichtet.
Daran formt die Künstlerin dann mit Ton die große Statue. Echte Maßarbeit!

 


Anfang Dezember

Beim 2. Atelier-Termin durften wir das endgültige, wunderschöne Modell der Elegie begutachten.
Jetzt beginnt die Künstlerin mit der großen Statue. Dazu erstellt sie ein lebensgroßes Ton-Modell und dann die Gussform. Wir freuen uns schon auf den Frühling!

 


Oktober / November 2014

Der bisher leere Sockel am Oberseeplatz, wo Anfang 2013 dreiste Metalldiebe „Die Liegende“ gestohlen haben, bekommt wieder eine neue Skulptur!

Wir freuen uns sehr, dass wir die russische Kunststudentin und -dozentin Evgenia Usimova für dieses Projekt gewinnen konnten. Frau Usimova hat sich auf unsere Ausschreibung, in der Kunsthochschule Weißensee, hin gemeldet. In ihrer Heimatstadt Minsk absolvierte sie bereits ein Studium der Bildhauerei mit Auszeichnung, ist Dozentin und hatte auch schon diverse erfolgreiche Ausstellungen in und um Berlin.

Ihren ersten Entwurf der Elegie stellten wir auf der Mitgliederversammlung im Oktober vor, wo er großen Anklang fand. Die zierliche Dame erinnert nicht zufällig an eine Meerjungfrau, welche nachdenklich am Ufer sitzend verträumt über den Obersee schaut.


Mehr zur Geschichte der „Elegie“ erfahren Sie unten.

Die endgültige Skulptur soll über lebensgroß und aus speziellem Beton gefertigt werden. Dieses Material hat den Vorteil, dass es sehr stabil und witterungsbeständig, gut zu verarbeiten, relativ preisgünstig und – hoffentlich – diebstahlssicher ist.
Die Farbe wird der Umgebung und der anderen kleine Skulptur im Oberseepark angepasst.

Die Elegie wird mit einer Anti-Graffiti-Versiegelung versehen, damit sie auch lange in voller Schönheit den Obersee zieren und alle Besucher, Anwohner und Spaziergänger erfreuen kann.
Diese Initiative ist natürlich mit dem Bezirksamt abgestimmt und findet dessen volle Zustimmung.

Nach einem interessanten Atelier-Besuch sind wir sehr guter Dinge, dass die neue Statue bereits im kommenden Frühjahr den malerischen Blick über den Obersee genießen kann.

So möchten wir diesen tollen Ort wieder um ein öffentliches Kunstwerk bereichern und auch ein Zeichen setzen, dass sich Vandalismus nicht gegen Kultur durchsetzen darf!

Die Finanzierung wird durch die Mitglieder des FOO gewährleistet.

Mehr Infos und Fotos finden Sie immer hier und auf unserer Facebookseite!

 

Die Künstlerin hat, in Anlehnung an die Orankesee-Sage und das dazu gehörende Gedicht, diese schöne Geschichte zur neuen Skulptur erdacht.

Eugenia Usimova über die „Elegie“:

Eine Legende wird zum Leben erweckt!

Die Gestalt meiner Plastik “ELEGIE” wurde inspiriert durch die historische Legende über Prinzessin Oranka – einer wunderschönen jungen Frau, welche für ihr Vergehen zur Nixe verwandelt und dazu verurteilt wurde, ewig in Mondnächten am Seeufer sitzend auf ihren ritterlichen Retter zu warten. Zu dieser Legende wurde auch ein stimmungsvolles Gedicht geschrieben.

Diese romantische Sage und die daran angelehnten gefühlvollen Zeilen des mittelalterlichen Dichters, bildeten das Leitmotiv meiner Arbeit. Ich wollte, dass diese Legende in der neuen Skulptur wieder zum Leben erweckt wird, indem die poetischen Zeilen in ihr und durch sie klingen. Die schönen Worte des Gedichts, welches der jungen See-Nixe gewidmet sind, die im Mondschein am geheimnisvollen Ufer sitzt und sehnsuchtsvoll den Kopf neigt, sollen lebendig werden. 
Man sieht es förmlich vor sich: Mitfühlend heulen die Uhus, ihre Melancholie nachempfindend; die Zweige der Bäume streben nach ihr, um sie zu trösten; der Mond berührt ihre nackten Füße, als ob er mit der Prinzessin ihr endloses Warten auf den Ritter teilen würde…

Ich möchte auch, dass meine Statue, welche der Prinzessin Oranka gewidmet ist, mit diesem wunderbaren Platz harmoniert, welcher am märchenhaft-schönen See zwischen bizarr ins Wasser ragenden Bäumen liegt. So sollen die Parkbesucher, die zuerst die malerische Landschaft und dann die Geschichte der Prinzessin Oranka in Form der “ELEGIE” anschauen, den Charme der alten Legende zu fühlen und mitzuerleben beginnen.

Nach dem Verlassen dieses bezaubernden Ortes sollten sie in ihrer Seele die Nachklänge der berührenden Legende, welche sich im Abbild der “ELEGIE” spiegelt, behalten und ein bisschen Nachdenklichkeit, Ruhe und Harmonie der Natur nach Hause nehmen.

Mai 2016
MDMDFSS
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