Presse über uns

Zur Eröffnung der Orankesee-Terrassen:

in der „Berliner Woche“ am 12.07.2017:

Am Orankesee hat ein Restaurant eröffnet – mit ganzjähriger Gastronomie

Mit Musik, Kuchen und Lufballons wurde das neue Restaurant eröffnet.
(Foto: Berit Müller)
Griffen zum Messer aber nicht zum Mikrophon: Investor und Restaurantinhaber Nikolaos Kitsos mit Frau Katharina. Außerdem dabei: Andreas Geisel, Michael Grunst, Jörg Ritter, Wilfried Nünthel und Ludger Weidemüller.

Berlin: Orankesee-Terrassen

Alt-Hohenschönhausen. Wer einen Biergarten im Grünen am Wasser sucht, käme wohl nicht sofort auf die Idee, nach Hohenschönhausen zu fahren. Doch genau dort gibt es jetzt ein idyllisch gelegenes Parklokal mit Seeblick – die Orankesee-Terrassen.
Der Traumtermin zum Auftakt der Internationalen Gartenausstellung Anfang April war zwar nicht zu schaffen – nach 20 Jahren des Wartens spielten die paar Wochen aber auch keine Rolle mehr. Am 5. Juli eröffneten am gleichnamigen Gewässer die Orankesee-Terrassen. Damit ging ein Herzenswunsch etlicher Kiezbewohner in Erfüllung, unter ihnen die Mitglieder des Fördervereins Obersee & Orankesee. Seit Jahren hatte sich die Interessengemeinschaft für eine ganzjährige Gastronomie am See eingesetzt. Ein Engagement, das große Beharrlichkeit erforderte, wie Andreas Geisel (SPD) beim Eröffnungsfest betonte. Der Innensenator hatte das Restaurant-Projekt als Lichtenberger Bürgermeister befürwortet und vorangetrieben. „Manche Dinge brauchen Zeit“, sagte er nun. „Doch die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Hier ist ein schönes Restaurant entstanden und der Orankesee hat das verdient.“
Das Grundstück an der Orankestraße 41 hat eine wechselvolle Geschichte. 1892 eröffnete dort das Wirtshaus am Orankesee, das 1918 abbrannte, danach wieder aufgebaut und bis Ende des Zweiten Weltkriegs betrieben wurde. Zu DDR-Zeiten galt die HO-Gaststätt“ als beliebtes Ausflugsziel. Nach der Wende versuchten sich diverse Pächter – mit wenig Erfolg. 1993 schloss das Haus. Ein zweites Feuer im Jahr 1997 hinterließ nur traurige Überreste, die später abgerissen wurden. Auf dem Gelände entstand ein Saison-Biergarten. Ein gastronomisches Angebot gab es bloß im Sommer.
Der Förderverein Obersee & Orankesee, gegründet 2005, hatte vor gut zehn Jahren begonnen, die Leute im Kiez nach ihren Wünschen zu befragen. Der Ruf nach einem Lokal mit Ganzjahresbetrieb an der Stelle des abgebrannten Wirtshauses wurde immer lauter. Es folgten langwierige Verhandlungen. Unter anderem galt es, die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau zum Verkauf des Grundstücks zu bewegen. Mit dem Investorenpaar Katharina und Nikolaos Kitsos fanden Bezirksamt und Förderverein schließlich ernsthafte Interessenten, mit Ludger Weidemüller einen erfahrenen Architekten. Baustart war Mitte 2016, das Richtfest folgte im Oktober. 2,2 Millionen Euro hat das Unternehmerpaar nach eigenen Angaben in das Lokal mit Biergarten investiert und sorgt nun je nach Saison für 20 bis 30 Arbeitsplätze in Alt-Hohenschönhausen.
„Für uns geht heute ein Traum in Erfüllung“, sagte am Tag der Eröffnung der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Ritter. „Ich bin ganz sicher, dass wir hier bald das Flair des alten Wirtshauses zurückbekommen.“ Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) lobte das Engagement des Vereins. „Ich weiß, dass es ein langer Weg war. Hier waren Unternehmer sehr fordernd und dadurch erfolgreich. Das Beispiel sollte Schule machen.“
Das Investorenpaar wollte nicht ans Mikrofon treten, sondern lieber das kulinarische Angebot für sich sprechen lassen. Senator und Bürgermeister schlossen häufige Wiederholungsbesuche nicht aus. bm.

 

Die Eröffnung der Orankesee-Terrassen:

auf „LichtenbergMarzahnPlus“ am 05.07.2017:

Gediegene Gastronomie mit Seeblick

Hohenschönhausen. Nach einer fast zwei Jahrzehnte währenden Zwangspause gibt es am Orankesee in Alt-Hohenschönhausen wieder ein Restaurant mit Seeblick. Am Mittwoch (5. Juli) wurden die „Orankesee-Terrassen“ an der Stelle des 1997 abgebrannten Wirtshauses am Orankesee eröffnet – mit freiem Essen, Sekt, Saxophon-Musik und prominenten Gästen. Rund 2,2 Millionen Euro investierte der Gastronom Nikolaos Kitsos in den Neubau, der sich trotz seiner modernen architektonischen Züge gut in den Kiez einfügt. Neben dem Restaurant gibt es auch einen großen Biergarten am Ufer des Orankesees.

Gut zehn Jahre lang hatte sich der Förderverein Obersee-Orankesee darum bemüht, für den traditionsreichen Standort an der Orankestraße einen Investor zu finden – mit Erfolg. Umso erleichterter war am Mittwoch der Vereinsvorsitzende. „Ich bin heute richtig froh“, sagte Dr. Jörg Ritter zur Eröffnung der Orankesee-Terrassen. Für ihn und den Verein sei ein Traum in Erfüllung gegangen. Das Engagement dafür, an der Stelle des einstigen, 1892 eröffneten und 1997 bei einem Brand zerstörten Wirtshauses eine neue Restauration anzusiedeln, war langwierig. Auch, weil sich die Verhandlungen zwischen dem letzten Eigentümer – dem landeseigenen Wohnungsunternehmen Gesobau – und dem neuen Besitzer Nikolaos Kitsos hinzogen. Die Hartnäckigkeit der Anwohner habe sich gelohnt, sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD), der sich zunächst als Baustadtrat, später als Bezirksbürgermeister und schließlich auch als Stadtentwicklungssenator in die Verhandlungen einbrachte – und zum Dank am Mittwoch zum Ehrenmitglied des Fördervereins ernannt wurde. „Das Engagement des Vereins darf man als vorbildliche Bürgerbeteiligung bezeichnen“, sagte Geisel. Sein Nachfolger im Bürgermeisteramt Michael Grunst (Die Linke) erinnerte ebenfalls daran, welch steiniger Weg es bis zur Eröffnung der neuen Orankesee-Terrassen war. „Dank des Unternehmertums einerseits und der engagierten Bürgerschaft andererseits ist es gelungen, diesen Ort neu zu gestalten“, sagte Grunst. Wolfgang Engels, Mitglied im Vorstand des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg, würdigte den Mut von Nikolaos Kitsos, zu investieren. „Die neuen Orankesee-Terrassen sind auch Ausdruck für die zunehmende Attraktivität des Bezirks.“ Das Angebot an hochwertiger Gastronomie, das in Lichtenberg eher übersichtlich ist, werde bereichert.
Orankesee-Terrassen mit mediterraner Küche

Bislang machte sich Gastronom Kitsos mit griechischen Restaurants in Adlershof und Zeuthen, eine Zeit lang auch am Malchower Weg in Hohenschönhausen, einen Namen und genießt bei seinen Gästen einen guten Ruf. Am neuen Standort setzt er jedoch auf mediterrane Küche, bietet auch Kaffee und Kuchen an. Jörg Ritter freut sich, dass mit dem neuen Eigentümer ein Betreiber gefunden werden konnte, der das Restaurant das ganze Jahr geöffnet haben wird. Bis vor zwei Jahren gab es zwar bereits einen Ersatz für das Wirtshaus. Der einstige Biergarten war jedoch nur in den Sommermonaten in Betrieb.

Letztendlich ist der Förderverein mit den neuen, vom Architekten Ludger Weidemüller entworfenen Orankesee-Terrassen auch in Sachen Kiezentwicklung ein Stück weiter. Das Restaurant ist Teil eines Seenparks, der nach und nach rund um Obersee und Orankesee entwickelt wird. Die Orankesee-Terrassen sind täglich von 11 bis 24 Uhr geöffnet. Sie befinden sich in der Orankestraße 41.

 

Ankündigung der Eröffnung der Orankesee-Terrassen:

im „Berliner Kurier“ am 30.06.2017:

Orankesee Einmal Sommertraum mit Sahne, bitte!

Am Orankesee kann wieder geschlemmt werden. Am 5. Juli geht die neue Gastronomie an den Start.

Manche Berliner Traditionen sterben, andere kehren von den Totgesagten zurück: Das Wirtshaus am Orankesee musste 1993 nach 101 Jahren schließen, 1997 brannten die Überreste ab. Ein Stück altes Berlin schien verloren. Doch jetzt, nach über 20 Jahren Funkstille, öffnet das Wirtshaus wieder – als Neue Seeterrassen. Ein Sommertraum wird wahr.
Für die zähen Kämpfer vom Förderverein Orankesee ist ein langjähriges Ziel erreicht. Der Club hatte die Anwohner schon 2007 gefragt, welche Wünsche sie für ihren See-Kiez in Alt-Hohenschönhausen hegen. Die Antwort fiel eindeutig aus: Am sehnlichsten wünschten sie sich ein ganzjährig betriebenes Lokal am Ort des schmerzlich vermissten Wirtshauses – mit Biergarten und Top-Seeblick!
Doch dieses Ziel war erst mal nur eine ferne Utopie: „Viele Kandidaten waren am Grundstück interessiert, hatten aber kein überzeugendes Konzept zur Bewirtschaftung“, sagt Jörg Ritter, Chef des Fördervereins Obersee und Orankesee. Die Suche dauerte bis 2013. Dann endlich war Nikolaos Kitsos gefunden. Der griechische Unternehmer erklärte sich bereit, über zwei Millionen Euro zu investieren. 2015 kaufte er das Areal an der Orankestraße 41 – und packte den Neuaufbau an.
Mit dem Architekten Ludger Weidemüller konzipierte Kitsos ein Wirtshausgebäude – im Stil des benachbarten, denkmalgeschützten Mies-van-der-Rohe-Hauses. Der neue, gläserne Bauhaus-Pavillon sieht zwar ganz anders aus als seine Vorgänger, soll aber ihre Tradition fortsetzen: Das Ur-Wirtshaus öffnete 1892, brannte 1918 ab, wurde wieder aufgebaut und zunächst bis 1945 betrieben. In der DDR als HO-Gaststätte neu aufgelegt, blieb das Lokal ein Top-Ausflugsziel und ein begehrter Ort für Familienfeiern.

(Bild) Der Wirtshaus-Neubau wurde als Pavillon im Bauhaus-Stil entworfen. Er ist inzwischen fertiggestellt und eingerichtet.

Das änderte sich allerdings mit der Wende. Danach war die Luft irgendwie raus: Die Schließung erfolgte 1993, ein zweiter vernichtender Brand besorgte 1997 den Rest. Nach dem Abriss blieb zwar noch ein Biergarten–Betrieb bestehen, aber nur in den Sommermonaten. Neu-Chef Nikolaos Kitsos denkt da jetzt in einem viel größeren Stil: „Ich will dafür sorgen, dass die Gäste eine große kulinarische Vielfalt und die mediterrane Gastfreundschaft mit Blick auf den See genießen können.“
Einen Vorgeschmack gibt’s bei Kaffee, Kuchen und Sekt auf der großen Eröffnungsparty am 5. Juli (14.30 Uhr). Neben Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke) ist auch dessen Vorgänger eingeladen – der heutige Innensenator Andreas Geisel (SPD). Er hatte dem Projekt und dem Förderverein politische Schützenhilfe gewährt.

 

Ein schöner Artikel zu unseren Aktivitäten und den Seeterrassen

auf „LichtenbergMarzahn+“ am 1.12.2016 von Steffi Bey:

Obersee und Orankesee putzen sich zur IGA Berlin 2017 heraus

Vorfreude auf das neue Wirtshaus

Alt-Hohenschönhausen. Zwischen Ober- und Orankesee gehen für jedermann sichtbar die Bauarbeiten an den künftigen Seeterrassen voran. Kürzlich wurde der Richtkranz hochgezogen, jetzt werden schon die Fenster eingebaut. Es soll sogar schon die ersten Tischreservierungen für das neue Wirtshaus mit Biergarten am historischen Ort geben. 140 Kubikmeter Mauerwerk wurden in den zurückliegenden Monaten hergestellt, außerdem 400 Kubikmeter Beton verbaut und immerhin 11 000 Steine verarbeitet.

Förderverein engagiert sich seit Jahren

Karin Düngel vom Förderverein Ober- und Orankesee freut sich wie die anderen 160 Vereinsmitglieder riesig auf die Eröffnung des neuen Lokals zum Beginn der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im April 2017. Wenn sie in diesen Tagen mit ihrem Mann Harry in den Parkanlagen in Alt-Hohenschönhausen spazieren geht, wirken beide zufrieden. „Der jahrelange Einsatz unseres Vereins hat sich gelohnt“, sagt das Paar. Dazu gehören die vielen Gespräche mit Bezirkspolitikern, das Druckmachen und auch die intensive Zusammenarbeit mit dem Investor, Unternehmer und Restaurantbetreiber Nikolaos Kitsos. Ziel sei immer die Umsetzung des Gesamtkonzeptes, eine Parklandschaft für alle Nutzer und Besucher, gewesen. „Wir haben sämtliche Projekte, von der Grünflächengestaltung bis zur Wasserreinigung, intensiv begleitet“, sagt Harry Düngel. „Und werden das auch weiterhin tun“, fügt er hinzu.

Zum zwölften Mal findet Seenfest statt

Fest steht bereits: Das Bürgerengagement soll auf „mehr und breitere Schultern“ verteilt werden. Dabei steht immer die Mitgestaltung des Kiezes im Vordergrund. So fand am 12. November der traditionelle Herbstputz statt. Zudem machen sich Vereinsmitglieder bereits jetzt Gedanken über eine Veranstaltungsreihe, die in den neuen Seeterrassen etabliert werden soll: ein Magnet mit hohem Niveau, der den bisherigen „Talk im Wasserturm“ ablöst. „Es gibt in der nahen Umgebung zahlreiche Künstler, ebenso Sportler, die wir einladen können“, erklärt Harry Düngel. Auch das Seenfest-Team nimmt in den nächsten Tagen seine Arbeit auf und beginnt das nächste Fest vorzubereiten. Das wird am 2. September 2017 stattfinden, zum nunmehr zwölften Mal.

Name für Parklandschaft gesucht

Der rührige Verein hat inzwischen eine Abstimmungsaktion über einen gemeinsamen Namen für die Parkanlagen rund um Ober- und Orankesee gestartet. Noch bis zum 31. Dezember können sich Internetnutzer auf der Seite www.obersee-orankesee.de für einen von sechs Vorschlägen entscheiden, darunter Obersee-Orankesee-Park und Seenpark Alt-Hohenschönhausen.

Rosengarten wird erneuert

Aber nicht nur virtuell steht das Gebiet gerade im Blickpunkt. Denn seit Wochen sind überall im Gelände Bauarbeiten im Gang. So bekommt derzeit die marode Oberseestraße einen neuen Belag und zusätzlich sogenannte Fahrbahnkissen zur Verkehrsberuhigung. Dadurch sollen die beiden von der Straße getrennten Grünanlagen besser als „künftige Einheit“ wahrnehmbar sein. Außerdem wird Spaziergängern und Erholungssuchenden dann dort der Übergang deutlich erleichtert. Geplant ist unter anderem die Erneuerung des Rosengartens. Zudem erhält der Spielplatz am Orankesee einen Naturerfahrungsraum, das Strandbad wird saniert.

Areal wird zur IGA Berlin 2017 noch attraktiver

Mitarbeiter des bezirklichen Grünflächenamtes haben bereits Zwiebeln von Frühjahrsblühern in die Erde gebracht. Frisch herausgeputzt soll sich die gesamte Anlage schließlich ab 13. April, zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017, präsentieren. Denn das Gebiet gehört zu 20 grünen Orten in Berlin, mit denen die Veranstalter auch außerhalb des Gartenschaugeländes in Marzahn-Hellersdorf Besucher anlocken wollen. Für die Aufwertung dieser natürlichen Hauptstadt-Areale stehen insgesamt rund 14 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Bezirk Lichtenberg investierte bislang rund 3,3 Millionen Euro in die Instandsetzung von Ober- und Orankesee. Seit 2011 wurden die Gewässer entschlammt, alte Spundwände entfernt und die Ufer renaturiert. Ein neu gebauter Seenfilter soll für Sauberkeit im Obersee sorgen. Doch nach Aussage des Bezirksamtes verhindert „eine spezielle Algenbildung noch immer den Betrieb“, LiMa+berichtete. Der Bezirk arbeite aber mit Hochdruck daran, dieses Problem mit den beteiligten Firmen zu lösen.

 

Bericht über unsere Umfrage zu neuem Seenpark-Namen

im Berliner Abendblatt vom 22.10.2016:

Namen Seenpark

Unsere Suche nach einem neuen gemeinsamen Namen für die Parkanlage

in der Berliner Zeitung vom 19.10.2016:

Namen Seenpark

Hier finden Sie einen schöne Sammlung von Artikeln zu unserem 11. SEENFEST und zum ORANKWALZER:

„Ein Walzer mit viel Sommerlaune“ – im Berliner Abendblatt am 10.09.2016.

„Aufgespielt: Der Orankewalzer erklingt“ in LichtenbergMarzahnPlus am 08.09.2016.

„Der historische Oranke-Walzer neu vertont“ in der Berliner Woche am 08.09.2016.

„Die große Strandbadsause“ im Berliner Abendblatt am 29.08.2016.

„Orankesee: Die erste Badestelle hinterm Alex“ – Eine Liebeserklärung an den Kiez von Nikola John – in der Berliner Zeitung am 27.08.2016.

„Neue Melodie für Orankewalzer. Wettbewerb: Zehn Kompositionen eingereicht.“ – im Berliner Abendblatt am 27.08.2016.

„Pressemitteilung des Bezirksamtes „Das Seenfest 2016: Musik und Tanz am Orankesee“ vom 24.08.2016.

„Melodie für den See. Wettbewerb: Walzer zum Text gesucht.“ – im Berliner Abendblatt am 01.07.2016.

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Ein ausführlicher Artikel zur IGA-Premiumfläche

in der „Berliner Woche“ am 22.04.2016:

Althohenschönhauser Seenpark wird zur IGA-Premiumfläche

Alt-Hohenschönhausen. Der Althohenschönhauser Seenpark soll im April 2017 die Besucher der Internationalen Gartenausstellung Berlin (IGA) anlocken und als großstädtisches Kleinod präsentiert werden. Dazu wird der Seenpark an vielen Stellen neu gestaltet.

„Mit der Teilnahme an der Internationalen Gartenausstellung Berlin wollen wir an den historischen Stellenwert des Seenparks neu anknüpfen“, sagt Dirk Schmitz vom Förderverein Obersee und Orankesee. Von den Glanzzeiten der 1920er Jahre ist hier nämlich wenig zu entdecken. Das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Wirtshaus ist abgebrannt, der einstige Rosengarten verwildert. Erhalten geblieben ist das historische Strandbad Orankesee, das heute noch immer als Attraktion auch über die Bezirksgrenze hinaus bekannt geblieben ist.

Drei neu aufgestellte Informationstafeln „Berlins grüne Orte“ stellen den Besuchern die Entstehung der Seen und des Parks, aber auch besondere Orte wie etwa das benachbart liegende Haus des Architekten Ludwig Mies van der Rohe oder den stadtbildprägenden Wasserturm vor. Wer jedoch heute durch den Seenpark schlendert bemerkt auch, dass er in einem Dornröschenschlaf liegt. Denn für viele Berliner ist der Park bislang ein noch unbekanntes Kleinod. Das soll sich spätestens im April nächsten Jahres ändern.

Denn die Parkanlagen rund um den Obersee und Orankesee werden dann im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung Berlin präsentiert. Als sogenannte „Premiumfläche“ soll der Althohenschönhauser Seenpark den IGA-Besuchern als einer von zwanzig Berliner Parks vorgestellt werden. Sie gibt es in der ganzen Stadt zu entdecken, und sie sollen die Touristen auch mal außerhalb der eigentlichen IGA-Ausstellungsfläche in den „Gärten der Welt“ am Blumenberger Damm 130 locken.

Doch bevor die Touristen durch den Park an der Oberseestraße schlendern können, muss er dringend auf Vordermann gebracht werden. Rund 14 Millionen Euro stehen hierfür zur Verfügung: rund sieben Millionen Euro stammen aus Fördermitteln der EU, jeweils 3,5 Millionen Euro steuern Land und Bezirke bei. Am 30. April stellt das Lichtenberger Bezirksamt zusammen mit dem Förderverein die nun bald beginnenden Baumaßnahmen vor. „Die wichtigste Baumaßnahme wird die Verkehrsberuhigung entlang der Oberseestraße sein“, erklärt Dirk Schmitz. Dabei soll die Fahrbahn durch den Einbau von Fahrbahnkissen verengt werden. Damit sollen die beiden von der Straße getrennten Parkanlagen stärker in Bezug zueinander gesetzt, ein Übergang für Fußgänger deutlich erleichtert werden. Zu den weiteren wichtigen Gestaltungsmaßnahmen gehören die Erneuerung des Rosengartens am Obersee und der Bau einer großen Treppe am Spielplatz am Orankesee. „Der Spielplatz ist gerade im Sommer von Außen kaum einsehbar“, weiß Dirk Schmitz. Die Treppe soll einen prominenten Zugang schaffen. Zusätzlich soll am Spielplatz ein Naturerfahrungsraum entstehen. Eine Wegeleitschilderung soll die Besucher künftig orientiert durch die beiden Seenparks lotsen. Verwiesen wird dabei nicht nur auf das prominente Mies-van-der-Rohe-Haus. Auch das noch zu sanierende Strandbad und das neu entstehende Wirtshaus sollen Teil der Beschilderung werden – die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Am 30. April stellt der Stadtrat für Stadtentwicklung und Umwelt, Wilfried Nünthel (CDU) zusammen mit dem Förderverein die vom Bezirk geplanten Baumaßnahmen in den Parkanlagen vor und gibt Auskunft über die privaten Bauvorhaben. Die Infoveranstaltung zur IGA findet um 15 Uhr im Strandbad Orankesee in der Gertrudstraße 7 statt. KW

 

Über unsere öffentliche Mitgliederversammlung + IGA-Auftakt

berichtet auch LichtenbergMarzahnPlus.de am 18.04.2016:

IGA Auftakt

Pressemitteilung über öffentliche IGA-Auftaktveranstaltung

vom „Bezirksamt Lichtenberg von Berlin“ am 13.4.2016:

GA-Auftaktveranstaltung am 30. April 2016 am Obersee und Orankesee

Pressemitteilung vom 13.04.2016

Der Förderverein Obersee & Orankesee e.V. (FOO e.V.) lädt alle interessierten Anwohnerinnen und Anwohner, Bürgerinnen und Bürger und Mitglieder des Vereins zu einer Informationsveranstaltung über die IGA- Premiumfläche „Parkanlagen um den Obersee und Orankesee“ ein:

Samstag, den 30. April 2016, um 15:00 Uhr
Strandbad Orankesee, Gertrudstraße 7, 13053 Berlin

An dieser Veranstaltung wird auch der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU), und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umwelt- und Naturschutzamtes sowie des Straßen- und Grünflächenamtes Lichtenberg teilnehmen.

In einer im Strandbad vorbereiteten Ausstellung werden die geplanten Maßnahmen für die Parkanlagen um den Obersee und Orankesee dokumentiert. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Vorstandsvorsitzenden des FOO e.V., Dr. Jörg Ritter, und einem anschließenden Grußwort durch den Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel, wird es einen gemeinsamen Rundgang durch die Parkanlagen geben, um die einzelnen Maßnahmen vor Ort zu erläutern und Fragen zu besprechen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Interessierten die geplanten Maßnahmen in den Parkanlagen um den Ober- und Orankesee im Rahmen der IGA 2017 zu erläutern. Die Maßnahmen reichen von der Gestaltung des Rosengartens am Obersee, der Ergänzung des Spielplatzes am Orankesee mit Naturerfahrungsraum, der Errichtung von drei Informationstafeln „Berlins grüne Orte“, der Errichtung von Wegeleitschildern bis hin zu Straßenbauarbeiten in der Oberseestraße zur Aufpflasterung von Fahrbahnkissen und Fahrbahnverengungen sowie der Gestaltung der Grünstreifen entlang der Oberseestraße Badseite. Darüber hinaus wird auch über die Bauarbeiten zu den neuen Seeterassen sowie zu Sanierungsarbeiten im Strandbad informiert. Diese Maßnahmen wurden zwischen dem Förderverein und dem Bezirksamt in enger Zusammenarbeit abgestimmt.

Dazu erklärt Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU):
„Ich freue mich, dass der Förderverein Obersee & Orankesee auf das Bezirksamt Lichtenberg zugekommen ist und angeboten hat, im Rahmen der IGA die Parkanlagen um den Obersee und Orankesee als Premiumfläche zu betreuen. Der Förderverein ist seit vielen Jahren um die Seen und die Gestaltung des Umfelds der Seen sehr bemüht.
Der Bezirk Lichtenberg wird sich mit insgesamt zwei Premiumflächen an der Aktion ‚IGA dezentral‘ beteiligen. Wir werden die Parkanlagen um den Obersee und Orankesee und den Landschaftspark Herzberge den Interessierten präsentieren. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits seit Monaten auf Hochtouren.“

Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung
Wilfried Nünthel
Telefon: (030) 90296-4200

 

Wir auf der Suche nach dem Orankewalzer

in der „Berliner Woche“ vom 20.03.2016:

Verschollene Walzermelodie für Orankesee gesucht

Alt-Hohenschönhausen. Zum Strandbad Orankesee gehören nicht nur Sonne und Sand, sondern auch der Oranke-Walzer. Jetzt sucht der Förderverein Obersee-Orankesee nach den verschollenen Noten und hofft auf Hinweise der Leser der Berliner Woche. Gleichzeitig ruft das Team zum Kompositionswettbewerb auf, um eben diesen Walzer pünktlich zum Seenfest neu erklingen zu lassen…

 

Kiezspaziergang

am „Wannsee des Ostens“ im Berliner Abendblatt vom 19.03.2016:

Kiezspaziergang

Ein schöner Bericht über die Entstehung der neuen OrankeseeTerassen

in der „Berliner Woche“ vom 11.01.2016:

Seeterrassen am Orankesee sollen mit der IGA Berlin eröffnen

Alt-Hohenschönhausen. Ein neues Wirtshaus am Orankesee soll bald zum Magneten für Anwohner und Touristen werden und zwar pünktlich zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin im Jahr 2017.

„Das neue Wirtshaus soll das Herzstück im Alt-Hohenschönhausener Seenpark werden“, sagt Jörg Ritter. Für den Vorsitzenden des Fördervereins Obersee und Orankesee ist klar, dass die Wiedererrichtung der Gaststätte den Seenpark zu einem noch attraktiveren Ausflugsziel machen wird. Denn der Förderverein hat sich das Ziel gesteckt, das als „Alt-Hohenschönhausener Seenpark“ genannte Areal mit dem Orankesee und dem Obersee nicht nur für die Anwohner attraktiver zu machen, sondern das grüne Kleinod im Rahmen der IGA 2017 auch einem größeren Publikum vorzustellen.

Nachdem nun im vergangenen Jahr die Sanierung der Seen durch den Bezirk beendet wurde, soll bald mit dem Neubau eines Wirtshauses durch einen privaten Investor begonnen werden. Der Kauf der Fläche an der Orankestraße 41 im Dezember 2015 bildet den Startschuss für die Verwirklichung der Pläne.

Der Betrieb einer Gaststätte hat am Orankesee schließlich eine lange Tradition. 1892 wurde das ursprüngliche Wirtshaus am Orankesee eröffnet. 1918 ist es abgebrannt, doch wurde es wiedererrichtet und überstand den Zweiten Weltkrieg. Vielen Anwohnern ist es noch gut in Erinnerung: In die HO-Gaststätte kehrte man zu DDR-Zeiten nach einem gemütlichen Spaziergang ein, feierte Familienfeste. Nach der Wende konnten verschiedene Pächter das Wirtshaus nicht mehr so recht zum Erfolg führen. Nachdem der Betrieb 1993 endgültig eingestellt wurde, brannte auch dieses Haus 1997 vollständig ab.

Immer wieder suchte der Förderverein Obersee und Orankesee einen Anstoß zu geben, das Wirtshaus zu errichten und tat sich deshalb 2013 mit dem Investor Nikolaos Kitsos zusammen.

Konkrete Pläne

Der erfahrene Restaurantbesitzer mit griechischen Wurzeln entwickelte zusammen mit dem Verein die Idee für die „Seeterrassen am Orankesee“, die vom Architekten Ludger Weidemüller in einen konkreten Plan gegossen wurden: Vorgesehen ist ein Flachbau, der sich im Erscheinungsbild an dem benachbarten, denkmalgeschützten Mies-van-der-Rohe-Haus an der Oberseestraße 60 orientiert. Im Inneren des Hauses soll ein Restaurant etwa 200 Gästen Platz bieten. Die einzelnen Gastraumbereiche werden für separate Feierlichkeiten trennbar sein. Im Außenbereich ist ein Biergartenbetrieb vorgesehen. Hier fänden bis zu 150 Gäste Platz.

Noch im Januar soll ein Bauantrag gestellt werden. „Unser mit dem neuen Eigentümer Nikolaos Kitsos abgestimmtes Konzept gibt dem Förderverein völlig neue Möglichkeiten. Das wird unser Miteinander im Kiez noch lebenswerter und liebenswerter werden lassen“, schwärmt Jörg Ritter. Er hofft auf eine Eröffnung im April 2017 – pünktlich zum Start der Internationalen Gartenausstellung Berlin. Der „Alt-Hohenschönhausener Seenpark“ ist jüngst vom Senat als sogenannte „Premiumfläche“ der IGA Berlin 2017 bestätigt worden. KW

 

Über den Startschuss zum neuen Wirtshaus am Orankesee

berichtet das Berliner Abendblatt am 12.12.2015:

Wirtshaus

Ein Bericht über unseren neuen Hundeauslaufplatz

in der „Berliner Morgenpost“ vom 19.11.2015:

Inka Bause initiiert Hundeauslaufgebiet in Lichtenberg

Moderatorin Inka Bause hat mit angepackt. Sie befreite mit Mitgliedern des „Fördervereins Obersee und Orankesee“ ein verwildertes Gelände an der Konrad-Wolff-Straße in Alt-Hohenschönhausen von Unrat. Das Ziel: die Einrichtung eines Hundeauslaufgebietes. Am heutigen Donnerstag wird es nun eröffnet. Bause, die Vereinsmitglied ist, will dabei sein. Sie hat die Aktion initiiert. Sie sei Bewohnerin dieses Kiezes, der ein Ort für alle sein soll, so die Moderatorin. „Das brachte mich als Hundebesitzer auf die Idee, dass wir dann natürlich auch einen Platz für uns und unsere geliebten Vierbeiner bräuchten“, erklärte sie. Bause hofft nun auf Spenden, damit das Grundstück eingezäunt werden kann. (kbe)

 

Feedback der BSR-Kehrenbürger-Aktion

zu unserem Herbstputz am 18.11.2015.

Eine schöne Zusammenfassung der Seensanierung mit Ausblick auf die Zukunft unserer Parkanlage

von Karolina Wrobel in der „Berliner Woche“ am 11.09.2015:

Sanierung von Ober- und Orankesee nach vier Jahren beendet

Alt-Hohenschönhausen. Die Natur hat es in der Stadt nicht immer leicht. Warum sie einer besonderen Pflege bedarf, zeigt sich am Beispiel der Sanierung von Obersee und Orankesee. Die Seen werden Teil der Internationalen Gartenausstellung 2017.
„Unser Job ist es zu erkennen, wann ein Zustand der Stadtnatur verändert werden muss“, erklärt der Leiter des Naturschutzamtes Heinz Nabrowsky. So geschehen am Ober- und Orankesee mit seinen beiden Parks. Viele Anwohner nutzen die grüne Oase für Sport und Spaziergänge.

Doch nicht immer ist natürlich, was natürlich wirkt: Der Obersee ist künstlich angelegt, er ist ein Regenrückhaltebecken. In den vergangenen Jahren hat die Wasserqualität wegen mangelnder Zuflüsse gelitten. Schadstoffe konzentrierten sich. „Während Hitzeperioden kam es zur Entwicklung der Blaualgenblüte“, erklärt Nabrowsky. Die Blaualgen produzieren Gifte, die zum Tod von Fischen und Wasservögeln führen. „Es kam vor, dass wir bis zu zwanzig tote Enten und Schwäne aus dem Wasser ziehen mussten.“

Der Orankesee dagegen ist ein natürlicher See von guter Wasserqualität, der in der Eiszeit entstand. Er bietet Lebensraum für Kleinfische wie den gefährdeten und deshalb streng geschützten Bitterling. „Er braucht Muscheln, um sich fortzupflanzen. Und diese Muscheln wachsen nur am Ufer.“ Wegen des Eingriffs des Menschen drohte die Fischart im Orankesee jedoch zu verschwinden, denn eingezogene Spundwände am Ufer haben einen natürlichen Bewuchs verhindert.

„Die Überlegungen, die beiden Seen zu sanieren, gab es bereits vor 20 Jahren“, weiß Heinz Nabrowsky, der die Planungen seit den 1980er-Jahren begleitet. 2011 wurde die Sanierung endlich in Angriff genommen. Im September dieses Jahres wird das Sanierungsprojekt für rund 3,3 Millionen Euro fertiggestellt.

Neben einer Teilentschlammung beider Seen und dem Rückbau der Spundwände am Orankesee gehörte der Bau einer Filteranlage an der Oberseestraße zu den größten Maßnahmen. „Die Anlage ist ein Pilotprojekt, die wir im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2017 dem breiten Publikum vorstellen wollen“, sagt Wilfried Nünthel (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung und Umwelt. Damit gehören der Ober- und Orankesee zusammen mit dem Landschaftspark Herzberge zu den beiden Außenprojekten der IGA in Lichtenberg.

Auch deshalb sind die Arbeiten noch nicht beendet. Denn der Bezirk will die beiden Parks für die Gartenausstellung herausputzen. „Die Wege müssen instand gesetzt und auch die Böschungen erneuert werden.“ Das Geld dafür sei dem Bezirk vom Land Berlin bereits in Aussicht gestellt worden, informiert der Stadtrat. Ein vom „Förderverein Obersee und Orankesee“ betriebener Pavillon soll dann über das Umweltprojekt an den Gewässern informieren. KW

 

Neues Deutschland am 5. September über die Fertigstellung der Seensanierung

Seenfilter

Artikel in der Berliner Woche vom 2. September über die Seenfilteranlage

Seenfilter

Ankündigung 10. Seenfest in der Berliner Woche vom 2. September (mit Extra-Beilage Allee-Center)

Seenfest

Zusätzliche Abfallbehälter am Ober- und Orankesee lassen noch immer auf sich warten. – Darüber berichtet Andrea Scheuring auf LichtenbergMarzahnPlus! am 31.07.2015:

Müllberge nerven Anwohner

Hohenschönhausen. Wer dieser Sommertage sonnabends oder sonntags in der Frühe joggend, spazierend oder mit dem geliebten Vierbeiner im Park am Obersee seine Runde dreht, glaubt mitunter seinen Augen nicht zu trauen. Nicht das satte Grün vor der Kulisse des noch ruhenden Gewässers oder die „Sonnenanbeterin“, die ihr Antlitz in der Hoffnung auf die ersten warmen Strahlen dem Morgenhimmel über Hohenschönhausen zuwendet, nehmen den Blick gefangen. Nein, es sind Müllberge. Überreste des jeweils vorangegangenen Abends. Überall im Park. Leere Flaschen, benutztes Plastikgeschirr, Verpackungen, Einweggrills… Vor allem dort, wo sich den Besuchern Liegemöglichkeiten mit Blick auf den See bieten, stapelt sich der Unrat. Kein schöner Anblick. Abgesehen davon, dass organische Stoffe wie Speiseabfälle Ungeziefer und Ratten anziehen. „Nicht jeder nimmt seinen Müll wieder mit nach Hause. Zwar versuchen viele, die vorhandenen Abfallbehälter zu benutzen, aber diese sind oft zu klein. Dann wird der Müll daneben oder in der Nähe platziert“, erklärt Elke Weihusen vom Förderverein Ober- & Orankesee e.V. die Situation.

CDU-Antrag greift Problem auf

Die Anwohner erleben diese jeden Sommer, denn Ober- und Orankesee inmitten des Hohenschönhauser Villenviertels sind besonders an warmen Tagen ein beliebter Treffpunkt für Alt und besonders Jung. Die Nachbarn sind mehr als genervt. „Traurig, leider keine Wertschätzung bei den Menschen, wunderschöne Seen mitten in der Stadt zu haben“, schreibt eine verärgerte Nachbarin auf der Facebook-Seite des Fördervereins. „Echt mal, ätzend, und noch schlimmer: zerbrochene Flaschen! Nehmt Euern Scheiß mit!“, eine Andere. Ihre Empörung über die anhaltende Vermüllung der Parkanlagen haben engagierte Anwohner wiederholt publik gemacht. Die Lichtenberger CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatte bereits im Frühjahr die Frage der Sauberkeit rund um den Ober- und Orankesee aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag in der BVV eingebracht. Darin wurde das Bezirksamt aufgefordert zu prüfen, ob ein Anbringen größerer bzw. zusätzlicher Müllbehälter in der Parkanlage möglich wäre.

Häufigere Leerung der Behälter notwendig

Doch nicht nur zusätzliche Abfallbehälter scheinen am Ober- und Orankesee erforderlich, um das Müll-Problem künftig in den Griff zu bekommen. „Auch eine häufigere Leerung wäre sinnvoll, aber da scheint es an den Kapazitäten zu scheitern“, meint Elke Weihusen. Nach Anwohnerinformation wird in der Regel immer montags vor Ort gereinigt. Auch Fabian Peter, Referent des Bezirksstadtrates für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU), bestätigt: „Wenn es sich um Papierkörbe in einer Grünanlage handelt, dann ist das Bezirksamt zuständig; die Leerung erfolgt bedarfsgerecht, mindestens einmal wöchentlich.“

Auch WC-Häuschen und Hundeauslaufplatz in der Diskussion

Seit dem Beschluss der BVV sind nun mehrere Wochen ins Land gegangen. Am 22. Mai hatte ein Rundgang mit Vertretern des Fördervereins und des bezirklichen Straßen- und Grünflächenamtes stattgefunden. Bei dem Termin – bei dem es auch um die Einrichtung eines Toilettenhäuschens und eines Hundeauslaufplatzes vor Ort ging – war vereinbart worden, dass Aufstellflächen für weitere 10 Müllbehälter rund um den Ober- und Orankesee benannt werden. „Bislang liegen uns diese Standortvorschläge zur Aufstellung von weiteren Papierkörben durch den Förderverein noch nicht vor“, erklärte Fabian Peter auf Nachfrage. Die Betroffenen sind irritiert. „Wir haben Fotos und Vorschläge gemacht“, betont Birgit Fleischhauer vom Förderverein. Adressat war Conrad Masius vom zuständigen Fachbereich Grünflächenunterhaltung. Eine Antwort seitens der Behörde steht aus. Urlaubszeit. Das Problem scheint auf die Zeit nach den Sommerferien vertagt.

 

Ein schöner Artikel von Andrea Scheuring auf LichtenbergMarzahnPlus! vom 6.06.2015 über unsere Bemühungen um mehr Müllbehälter für den Seenpark:

Sauberkeit am Ober- und Orankesee im Fokus

Hohenschönhausen. Die Sauberkeit rund um den Ober- und Orankesee hat sich die Lichtenberger CDU-Fraktion auf die Fahnen geschrieben. „Insbesondere in den wärmeren Monaten nutzen viele Bürger die Parkanlagen, wobei nicht jeder seinen Müll wieder mit nach Hause nimmt. In den meisten Fällen wird die angedachte Entsorgungs-stelle genutzt. Leider sind die vorhandenen Behälter zu klein bzw. reichen für den Entsorgungsbedarf nicht vollständig aus“, erklärt Gregor Hoffmann, Fraktionschef der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Ein entsprechender Antrag seiner Partei, mit dem das Bezirksamt aufgefordert wurde, „zu prüfen, ob ein Anbringen größerer Müllbehälter in der Parkanlage“ bzw. „ein Aufstellen zusätzlicher Müllbehälter zur Verbesserung bei der Müllentsorgung vor Ort“ ermöglicht werden kann, war von der BVV bereits beschlossen worden.

Wie das Bezirksamt nun mitteilte, fand am 22. Mai ein Ortstermin mit dem Straßen- und Grünflächenamt und dem Förderverein Ober- und Orankesee e.V. statt. Hierbei wurde vereinbart, dass der Förderverein Aufstellflächen für weitere 10 Müllbehälter rund um den Ober- und Orankesee benennt. Das Straßen- und Grünflächenamt, Bio e.V. und auch der Förderverein sprachen sich aber gegen größere Müllbehälter aus, da hierbei die Gefahr von illegalen Müllentsorgungen besteht.

 

Über unsere Rettungsaktion (gemeinsam mit Anwohnern und der Feuerwehr) des verletzten Schwans schreibt Katharina Metag in der Berliner Zeitung vom 4.05.2015 (Einige Details sind allerdings nicht so ganz korrekt wiedergegeben…):

Feuerwehr rettet Vogel

Mein lieber Schwan, das ging gerade noch mal gut

Der Vogel war in einen Angelhaken getreten, bohrte sich in seinen Fuß. Die Feuerwehr fing den Schwan ein, ein Tierarzt befreite ihn von seinen Schmerzen.

Mein lieber Schwan – da hatten die Feuerwehrmänner ganz schön zu kämpfen. Die Beamten fingen am Sonntagabend in Alt-Hohenschönhausen einen verletzten Schwan ein, um ihn von einem Tierarzt behandeln zu lassen.

Elke Weihusen vom Förderverein Obersee und Orankesee e.V. hatte die Rettungsaktion organisiert, weil das Tier sein rechtes Bein nicht mehr bewegen konnte. Der Vogel war in einen Angelhaken getreten, der sich in seinen Fuß gebohrt hatte. Angelschnur hatte sich um den Knöchel gewickelt, so dass der Schwan kaum noch schwimmen konnte.

Flattern konnte er allerdings sehr gut. Die Retter, die extra mit ihrem Paddelboot angerückt waren, hatten einige Mühe, dem Schwan zu folgen. Schließlich gelang es den Feuerwehrleuten aber, das Tier mit einem Käscher einzufangen und an Land zu bringen. Ein extra bestellter Tierarzt entfernte die Widerhaken und die Angelsehne. Dann konnte der Vogel in die Freiheit schwimmen.

Es sei sehr wichtig, dass das Tier schnell zurück konnte, erklärte Elke Weihusen, denn die Vögel nisten gerade in der Mitte des Obersees und ohne den Vater-Schwan könnten die Jungen nicht überleben. [Anmerkung: Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass das Weibchen aktuell brütet, und es weniger Stress für beide Schwäne bedeutet, wenn das Männchen direkt wieder zur Insel zurückkehren kann. E.W.]

 

Stefan Bartylla war bei der Enthüllungs-Feier der ELEGIE und beschreibt seine Eindrücke im Berliner Abendblatt vom 10.04.2015 (und hier im Archiv):

Eine Nixe blickt nun hinaus auf den See

Elegia heißt die Figur aus Beton, die vor Ostern am Orankesee enthüllt wurde

Halb liegt sie nun, halb hockt sie dort – die nackte, rothaarige Schönheit am Uferplatz zwischen Oranke- und zum Obersee heißt Elegia und bekam kurz vor Ostern hier den Aussichtsplatz auf dem Podest mit Blick in den sonnigen Südosten zugewiesen. Sie sonnt nun dort, wo bis zum Februar 2013 noch die Bronzeplastik „Die Liegende“ des Bildhauers Siegfried Krep seit 1982 den Park schmückte, bevor sie von dreisten Metalldieben entführt wurde. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und die Abgeordnete Karin Halsch (beide SPD) präsentierten gemeinsam mit rund einhundert Nachbarn am Abend des Gründonnerstages in einer feierlichen Enthüllung die neue Uferschönheit.

Eigenes Vorbild

Verträumt und völlig gelassen blickt sie nun dem Idyll mit See und den Uferwäldchen entgegen und wer genau hinschaut, wird im Gesicht der schönen Figur auch die Züge der Künstlerin wieder erkennen. Die Russin Evgenia Usimova, Studentin der Kunsthochschulen Weißensee und Absolventin der Kunstakademie in St. Petersburg leugnet nicht, dass sie in das Gesicht der Elegie auch ein Stück ihres eigenen Aussehens modelliert hat. „Das machen Künstler doch sehr oft. Warum nicht auch ich?“, räumt sie ein. Rund fünf Monate benötigte Usimova für die Gestaltung der aus Beton gegossenen Figur. Sie ist Teil einer Sage, in der es auch um den Orankesee geht. Nach dieser mystischen Geschichte soll der Name des Sees nämlich von der wunderschönen norwegischen Prinzessin Oranka herrühren. Diese liebte einen Wikinger, wurde ihm jedoch während dessen Abwesenheit untreu. Als Strafe wurde die Prinzessin verdammt, auf ewig als Wasserjungfrau zu leben. Sie bekam dafür den kleinen See in der Nähe des Dorfes Hohenschönhausen zugewiesen. Zusammen mit dort bereits lebenden Nixen bepflanzte sie den Uferstreifen mit Schilf und Strauchwerk und in Mondscheinnächten kamen die Wesen an die Oberfläche und trieben hier allerlei Spielchen mit viel Gelächter. Ein Wanderer, der dies einmal hörte, zwängte sich durch das Schilf, um die schönen Jungfrauen zu beobachten. Der Anblick verzauberte ihn so sehr, dass er den Nixen schließlich in das Wasser folgte. Die Wasserjungfrauen und den einsamen Spaziergänger hat niemand wieder zu Gesicht bekommen. Allerdings soll Prinzessin Oranke in Vollmondnächten auftauchen und ihren Zauber verbreiten. Deshalb müsse sich jeder Mann hüten, sich dem See in einer solchen Nacht zu nähern. Also aufgepasst, werte Herren: In Vollmondnächten sollte der Uferweg am Orankesee gemieden werden.

Elegia begeistert

Die Nachbarn zeigten sich zur Enthüllung begeistert von der neuen Figur am alt bekannten Ort. Der „Förderverein Obersee & Orankesee“ hatte sich an die Kunsthochschule Weissensee gewandt und Evgenia Usimovas Inspiration der mittelalterlichen Legende wurde als Vorschlag für die Neugestaltung ausgewählt. In limitierter Serie sind inzwischen 24 Elegia-Miniaturen käuflich zu erwerben. Durch deren Verkaufserlös soll die große Statue finanziert werden. Ein erster Käufer eines Miniatur-Abgusses fand sich bereits am Tag der Enthüllung. Die ersten glücklichen Besitzer sind nun Brigitte und Fred Seibold. Zum Kauf der anderen Figuren informiert auch die Website des Fördervereins.

 

In der Berliner Woche berichtet Karolina Wrobel über unsere IGA-Beteiligung in der Ausgabe vom 3.4.2015:

Ober- und Orankesee werden Teil der Internationalen Gartenausstellung 2017

Alt-Hohenschönhausen. Die Seenparklandschaft rund um den Ober- und den Orankesee soll für die Internationale Gartenausstellung im Jahr 2017 fit gemacht werden. Dafür sucht der Förderverein Obersee und Orankesee nach Projektpaten.

Jörg Ritter ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Vereins. Die 150 Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, die idyllischen Grünanlagen rund um die beiden Seen zu erhalten – und mehr noch. Sie möchten im Zuge der Internationalen Gartenausstellung 2017 ein lang ersehntes Projekt umsetzen. Das in einem studentischen Architekturwettbewerb entstandene Konzept „Althohenschönhausener Seenpark“ sieht eine Gesamtanlage vor, wie sie in ähnlicher Form der Gartenbaumeister Paul Henke 1937 für den Obersee und Orankesee geplant, aber nie verwirklicht hatte.

Es gibt etliche Einzelprojekte. Beispielsweise steht die Verschönerung des Rosengartens und die Erneuerung des Zauns am Strandbad Orankesee auf der Agenda. Ein weiterer Wunsch des Vereins: Der Abschnitt der Oberseestraße, der die Parks am Obersee und am Orankesee trennt, soll verkehrsberuhigt werden. So könnte man auch zusätzliche Parkplätze für die Strandbad- und Wirtshausbesucher schaffen.

Apropos: Der Wirtshausbetreiber Nikolaos Kitsos will einen Neubau errichten, der rund 200 Gästen Platz bietet. Der Entwurf des Architekten Ludger Weidemüller orientiert sich an der Bauhaus-Ästhetik, wie sie am Obersee mit dem Mies-van-der-Rohe-Haus an der Oberseestraße 60 vorgegeben wird.

Nicht nur ästhetisch, auch ökologisch will die Seenlandschaft im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung punkten. Schon vor drei Jahren wurden die Ufer der Seen renaturiert und entschlammt. Zurzeit im Bau ist eine Seewasserfilteranlage. Sie soll die Wassergüte des Obersees, der ein Regenrückhaltebecken ist, verbessern.

Aber es ist noch etliches zu tun. „Als Außenprojekt der Internationalen Gartenausstellung können wir unserem Ziel sehr viel näher kommen“, sagt Ritter. „Für die Verwirklichung der einzelnen Projekte suchen wir jetzt Paten und Sponsoren.“

Um diese Unterstützer zu gewinnen, will der Förderverein Obersee und Orankesee die einzelnen Projekte öffentlich vorstellen. Am 25. April findet eine Präsentation zwischen 10 und 18 Uhr im Allee-Center in der Landsberger Allee 277 statt. Am 26. April lädt der Förderverein alle an einer Patenschaft Interessierte zwischen 11 und 14 Uhr in den Tennisclub in der Roedernstraße 16 ein.

 

Ein schöner, anschaulich bebilderter Artikel von Andrea Scheuring auf LichtenbergMarzahnPlus.de am 30.03.2015 über die Entstehung und Sage der ELEGIE:

Feierliche Enthüllung der Statue „Elegie“ am Oberseeplatz

Verträumter Blick aufs Wasser

Hohenschönhausen. All jene, denen am 4. April der Vollmond den Schlaf raubt und die – anstatt selig zu träumen – durch Nacht und Kiez wandeln, sollten sich dem Ufer des Orankesees ganz vorsichtig nähern. Wenn der Mond gen Mitternacht kulminiert und die Sonne zugleich den tiefsten Stand auf ihrer Himmelsbahn durchläuft, spiegelt die dunkle Wasseroberfläche des Sees in sternenklarer Nacht nicht nur den mächtigen, strahlenden Mond. Im dunklen Schatten knorriger Hängeweiden, deren Äste gespenstisch über das Ufer hinausragen, entsteigt dann Prinzessin Oranka dem rotbraunen Nass. Umgeben von anderen Wasserjungfrauen lockt die Schöne all jene auf den Grund des Sees, die ihrem Antlitz und ihrem Lachen nicht widerstehen können.

 

Anlehnung an romantische Sage

Der Legende von der schönen norwegischen Prinzessin, die ihrem Liebsten, einem Wikinger, während seiner langen Reise übers Meer untreu und zur Strafe dazu verdammt wurde, fortan als Nixe in einem kleinen See bei Hohenschönhausen zu leben, verdankt nicht nur der Orankesee seinen Namen. Evgenia Usimova, eine aus Minsk stammende Studentin aus der Kunsthochschule Weißensee, hat sich von der romantischen Sage inspirieren lassen und in Anlehnung an die Figur der Oranka eine etwa anderthalb Meter hohe Statue aus Beton geschaffen. Eine sitzende, nackte Frau mit wallendem Haar und langen Armen, einer Welle gleich, verträumt, in sich selbst geschmiegt. Die „Elegie“ wird bald friedvoll am Westufer des benachbarten Obersees sitzen und ihren Blick hinaus aufs Wasser schweifen lassen.

 

Plastik mit Spenden finanziert

Doch noch liegt der steinernde Sockel, der die Plastik künftig tragen wird, leer in der Frühlingssonne. Anfang 2013 hatten Metalldiebe in einer Nacht- und Nebelaktion unbemerkt die hier seit 30 Jahren befindliche Bronzeskulptur „Die Liegende“ des Bildhauers Siegfried Krepp entwendet. Statt in ihrem Ärger über den dreisten Diebstahl zu verharren, ergriffen Anwohner die Initiative. „Unsere Anfragen beim Bezirksamt, örtlichen Kunstgießereien und Galerien nach einem ersatzweisen Kunstwerk waren erfolglos“, erzählt Initiatorin Elke Weihusen vom Förderverein Obersee & Orankesee e.V. , die seit fünf Jahren in der Nachbarschaft wohnt. „Erst ein Aushang in der Kunsthochschule Weißensee brachte uns mit Evgenia Usimova in Kontakt, die uns Ende Oktober letzten Jahres ihre Idee für eine neue Statue gleich als kleines Modell vorstellte.“ Die Mitglieder des Fördervereins waren vom Entwurf begeistert. Für die Realisierung der Plastik wurden ca. 2.500 Euro gesammelt. „Um einen erneuten Diebstahl zu verhindern, haben wir uns bewusst für eine Figur aus Beton entschieden, die entsprechend schwer ist und auf dem Sockel verankert wird“, erklärt Elke Weihusen. Da während der Arbeiten die erste Gussform kaputt ging, soll nun eine zweite Spendenaktion gestartet werden.

Zur feierlichen Enthüllung der Statue „Elegie“ lädt der Förderverein Obersee & Orankesee e.V. am 2. April – im Anschluss an das traditionelle Ostereiersuchen – ab 17 Uhr alle Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch alle anderen Interessierten auf den Oberseeplatz, 13053 Berlin, ein. Bei klassischer Live-Musik, Knabbereien und Kaltgetränken wird das Kunstwerk dann in Anwesenheit von Mitgliedern des Fördervereins, der Bildhauerin Evgenia Usimova und Lichtenbergs Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) der Öffentlichkeit übergeben.

 

Die Berliner Woche am 9.01.2015 über einen Atelier-Besuch von Karolina Wrobel im November, wo das Modell der Elegie vorgestellt wurde:

Nach Diebstahl: Verein lässt neue Skulptur herstellen – Die Nixe vom Obersee

Alt-Hohenschönhausen. Mit einer neuen Skulptur will der Förderverein Obersee und Orankesee den Besuchern des Obersees eine kleine Attraktion zurückgeben.

Der Obersee ist für viele Menschen ein Anziehungspunkt. Während Spaziergänger und Anwohner Ruhe und Erholung suchen, haben Metalldiebe in den Skulpturen begehrte Objekte gefunden. Seit Februar 2013 wird die schwere Bronzeskulptur „Die Liegende“ des Bildhauers Siegfried Krepp vermisst, die seit fast dreißig Jahren das Ufer des Obersees schmückte.

Viele Anwohner hat der dreiste Diebstahl verärgert. „Das Einschmelzen bringt den Dieben etwa 200 Euro ein, der künstlerische Wert dieser Arbeit liegt bei 40.000 Euro“, sagt Elke Weihusen. Heute erinnert nur noch der leere Sockel an die Skulptur. „Eine Wiederbeschaffung ist kaum möglich, denn der Künstler Siegfried Krepp lebt nicht mehr“, sagt Weihusen. „Wir wollen uns mit dem Diebstahl jedoch nicht abfinden und mit einer neuen Skulptur ein Zeichen setzen.“

Die Anwohnerin ist Mitglied im Vorstand des Fördervereins, der sich für den Erhalt des Ober- und Orankesees und ihre naturnahe Nutzung einsetzt. „Der Obersee ist eine Kulturlandschaft und ergänzt den benachbarten Badesee Orankesee“, sagt Weihusen. Zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern entstand die Idee, einen Künstler mit der Gestaltung einer neuen Skulptur zu beauftragen.

Sie haben in der Bildhauerin Evgenia Usimova eine junge und zugleich erfahrene Künstlerin gefunden, die eine eigene Idee für die Skulptur am Obersee mitbrachte. „Elegie“ heißt der Entwurf ihrer Skulptur in Form einer sitzenden, nackten jungen Frau. „Ich habe die Gestalt der Plastik an die historische Legende über Prinzessin Oranka angelehnt, einer wunderschönen jungen Frau, die für ein Vergehen zur Nixe verwandelt und dazu verurteilt wurde, ewig in Mondscheinnächten am Seeufer auf ihren ritterlichen Retter zu warten“, erklärt die 30-jährige Künstlerin und Studentin der Kunsthochschule Weißensee.

Die Skulptur soll etwa 150 Zentimeter hoch werden und mehr als 200 Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen. „Um einen neuen Diebstahl zu verhindern, haben wir uns auf eine Skulptur aus Beton geeinigt“, erklärt Elke Weihusen. Noch ist der künstlerische Prozess noch im Gange, deshalb steht auch noch nicht fest, ob Marmoranmutung oder ein kupferfarbener Anstrich die Skulptur veredeln sollen. Die Kosten für die neue Skulptur will der Förderverein übernehmen, doch ist man auf zusätzliche Spenden angewiesen. „Wir hoffen schon im Frühjahr den alten Sockel mit der neuen Skulptur füllen zu können“.

 

Unsre IGA-Bewerbung war erfolgreich, wie auf LichtenbergMarzahnPlus am 5.01.2015 vermeldet wird:

Lichtenberg.
Mit dem Landschaftspark Herzberge und dem Alt-Hohenschönhausener Seenpark (Ober- und Orankesee) wird der Bezirk am Rahmenprogramm der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 teilnehmen. Das sei in einer sogenannten Verwaltungsrunde so bestätigt worden, informierte Stadtentwicklungs-Stadtrat Wilfried Nünthel (CDU). Bei der Präsentation geht es um naturnahe Räume im städtischen Umfeld. Hauptstandort der IGA ist, wie berichtet, Marzahn mit den “Gärten der Welt” und Teilen des Wuhletals. Nünthel sagte, dass zurzeit darüber nachgedacht werde, ob die Bezirke für die Außenstandorte der Schau Geld vom Land bekommen. Lichtenberg wolle im Rahmen der Lehrlingsausbildung dafür sorgen, dass sich seine Ausstellungsorte gut präsentieren.

 

Der Alt-Hohenschönhausener Seenpark nähert sich mit der Bewerbung als IGA-Außenprojekt wieder ein bisschen mehr dem Ziel „Ein Park für ALLE“!
Darüber berichtet das Berliner Abendblatt am 27.11.2014:

Außenprojekt: Orankesee und Obersee sollen 2017 dabei sein

Der Bezirk Lichtenberg möchte im Jahr 2017 dabei sein, wenn die Internationale Gartenausstellung in den Marzahner Gärten der Welt für knapp 170 Tage ihre Tore öffnet, um einem breiten Publikum Trends und Attraktionen rund um Grünflächen, Bepflanzung, Natur und Erholung zu präsentieren. Bei einer Bürgerversammlung anlässlich der neuesten Aktivitäten und den Perspektiven im Gebiet am Orankesee und Obersee stellte der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Jörg Ritter, die thematischen Schwerpunkte des Konzeptes vor, mit dem sich der Alt-Hohenschönhausener Seenpark als Aussenstelle der IGA 2017 präsentieren könnte.

IGA-geeignet

Das rund 18 Hektar große Areal weise schon jetzt einige attraktive und gestaltete Orte auf, die es für das IGA-Programm prädestinieren ließe. Im Dezember soll der Antrag rausgehen, in dem das Gebiet gemeinsam mit dem Landschaftspark Herzberge als Lichtenberger Außenprojekte der Internationalen Gartenausstellung IGA 2017 ausgewiesen werden soll. „Wir bekommen für die Ausrichtung eines solchen Projektes zwar kein Geld, aber wir sind guter Hoffnung, dass wir mit der Anerkennung durch die IGA vielleicht doch den einen oder anderen Sponsoren Mittel zu schöpfen, die wir für die Gestaltung des Seenarreals nutzen können“, erläuterte Jörg Ritter das Verfahren. Dies sei angesichts der bevorstehenden Kürzungen bei den Grünflächenposten im Bezirkshaushalt um rund 25 Prozent schließlich eine notwendige Methode Sanierung und Erhalt der Anlagen im Gebiet zu finanzieren.

Anstehende Maßnahmen

Als Besucherziele zur IGA gäbe es neben der attraktiven Parkgestaltung und den schönen Wasserflächen auch Attraktionen wie das Mies-van-der-Rohe-Haus, das sich sogar mit einem speziellen Programm zum Veranstaltungsjahr beteiligen könnte. Als eine dringende Maßnahme stünde im Moment auch der Ersatz der im Jahr 2013 gestohlenen Bronzefigur „Große Liegende“ an. Gespräche mit Künstlern würden derzeit geführt und man sei zuversichtlich eine Lösung im kommenden Frühjahr präsentieren zu können, die den leeren Steinsockel am Seeufer wieder mit einer Neuauflage der Figur besetzen könnte. Schließlich sei die in den vergangenen Jahren viel diskutierte Filteranlage für den Ober- und Orankesee kurz vor der Umsetzung. Die Präsentation einer solchen Technik sei auch thematisch in das Konzept der IGA im Jahr 2017 sehr gut integrierbar.

Gastronomisches Detail

Und mit den gastronomischen und touristischen Zielpunkten „Terrassen am Orankesee“, dem Strandbad und dem Wasserturm habe man einige kleine Attraktionen vor Ort, die berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme als IGA-Außenprojekt machen dürften. „Bis zur IGA 2017 gibt es aber noch viel zu tun. Dafür sollten dann auch die zehn wichtigen Parkelemente so gestaltet werden, dass wir das Gebiet als eine attraktive Park- und Seenlandschaft präsentieren können“, so Ritter. […]

 

Die erste Ankündigung, dass es eine neue Statue für den Obersee geben wird in der Morgenpost in einem Artikel am 18.11. bzw. 19.11.2014:

Neue Figur im Park

Die Skulptur, die im vergangenen Jahr im Oberseepark gestohlen wurde, soll im Frühjahr ersetzt werden. Der Förderverein Obersee & Orankesee finanziert die knapp 2000 Euro dafür aus Spendengeldern. Die Bildhauerin Evgenia Usimova stellt den Verantwortlichen am Donnerstag das etwa 50 Zentimeter hohe vorläufige Kunstwerk namens „Elegie“ vor, das im Park überlebensgroß auf dem leeren Sockel stehen soll.

 

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der gut besuchten Anwohner-Infoveranstaltung auf LichtenbergMarzahnPlus von Volkmar Eltzel am 14.11.2014:

Die Juwelen Ober- und Orankesee

Seewasserfilter und Außenprojekt der IGA 2017

Alt-Hohenschönhausen. Am kommenden Montag, 17. November, beginnen die Bauarbeiten an der Seewasser-Filteranlage für den Obersee. Darüber informierte Wilfried Nünthel (CDU), Lichtenbergs Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, auf einer Einwohnerversammlung am Mittwoch, 12. November, in der Aula der Obersee-Grundschule.

Kanalbau Oberseestraße

Nach neuer, kostengünstigerer Planung und wiederholter Ausschreibung der Leistungen (das erste Ausschreibungsverfahren wurde 2013 wegen Unstimmigkeiten mit dem damals einzigen Bieter von der Vergabestelle aufgehoben) hat die Strabag AG im Oktober 2014 den Zuschlag für das anderthalb Millionen Euro schwere Projekt erhalten. Wie Ulrich Blüher vom Büro AquaConstruct Beratende Ingenieure berichtete, soll noch in diesem Jahr der Seewasserentnahmeschacht mit einem Durchmesser von 2,60 Meter und einer Tiefe von 3,98 Meter am südöstlichen Zipfel des Sees entstehen. Die Pumpe, in 3,50 Metern Tiefe, wird mit Styropor gegen Lärm ummantelt. In der Oberseestraße beginnt der Kanalbau für die Druckleitung, die von der Wasserentnahmestelle zu den beiden Filterbecken führt. Diese werden auf der Brachfläche zwischen Oberseestraße und Biergarten errichtet. Auch hier beginnen noch in diesem Jahr die vorbereitenden Arbeiten. Im Wesentlichen werden die Bodenfilter aus mit Schilf bewachsenen Kiesschichten bestehen. Das gereinigte Wasser wird dann durch eine zweite Leitung wieder in die südwestliche Seeseite zurückgepumpt. So soll nach Fertigstellung der Anlage das Seewasser 4,5 Mal im Jahr komplett die Filter durchlaufen. Wie Wilfried Nünthel ergänzte, ist nach Inbetriebnahme (die Arbeiten sollen bis zum 10. August 2015 abgeschlossen sein) ein langfristiges Monitoring vereinbart, das den Erfolg der Maßnahmen überprüfen soll. Erste Ergebnisse erwarte er 2017 oder 18.

Ohne Schädigung der Bäume

Ulrich Blüher, der mit der Projektsteuerung betraut ist, versicherte auf Nachfrage einer Anwohnerin, dass während der Bauzeit die Zufahrtmöglichkeiten zu den Grundstücken gewährleistet bleiben. Der östliche Teil der Leitung soll grabenlos in sechs Meter Tiefe vorangetrieben werden. In jedem Falle will man eine Schädigung der Bäume vermeiden. Im Park kann es zu einer halbseitigen Sperrung des Weges kommen. „Sollten Schwierigkeiten entstehen, kann man sich jederzeit an uns wenden“, so Blüher. Dazu würde in der Oberseestraße noch ein Baustellenschild mit den Erreichbarkeiten aufgestellt.

Wie Joachim Ehrendreich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes, ergänzte, soll der bislang unbefestigte Gehweg an der Oberseestraße instandgesetzt werden. Der Fahrdamm werde zur Verkehrsberuhigung im Wechsel rechts und links eingeengt. Dazu werden Verkehrsschilder genutzt, für eine entsprechende Aufpflasterung fehlten derzeit die Mittel.

Außenprojekt der IGA 2017

In einem zweiten Themenkomplex stellte der Vorsitzende des Fördervereins Obersee & Orankessee e.V., Dr. Jörg Ritter, noch einmal Schwerpunkte des Konzeptes für einen einheitlichen Alt-Hohenschönhausener Seenpark vor. Viel davon sei schon umgesetzt. Der Obersee sei saniert, der Orankesee teilentschlammt. Ritter betonte, dass weiter ehrenamtliches Engagement nötig sei. Ab 2014 würden die Mittel des Bezirks zur Grünpflege um 25 Prozent gekürzt. Trotzdem verfolge man das ehrgeizige Vorhaben, das 18 Hektar große Gebiet zu einer attraktiven Park- und Seenlandschaft für alle zu gestalten. Im Dezember wolle man gemeinsam mit dem Landschaftspark Herzberge den Antrag für ein Außenprojekt der Internationalen Gartenausstellung IGA 2017 stellen, die in und um die Gärten der Welt in Marzahn stattfindet. Kontakte zu Verantwortlichen seien bereits hergestellt.

Auch von Seiten des Mies van der Rohe Hauses gebe es die Bereitschaft zur Unterstützung des IGA-Vorhabens zum Beispiel durch Ausstellungen und die mögliche Nutzung des Gartens zum See hin. Die 2013 gestohlene Bronzefigur „Große Liegende“ soll möglicherweise durch eine neue Plastik ersetzt werden, informierte Ritter. Man sei dazu mit einer Künstlerin im Gespräch und guter Dinge, dass eine Lösung im kommenden Frühjahr gefunden werde.

Anlieger wollen investieren

Familie Barnewski, Betreiber des Strandbades Orankesee, stünde mit den Bäderbetrieben über eine Verlängerung des Pachtvertrages um weitere fünf Jahre in Verhandlungen. Bei positivem Ausgang wollten sie nötige Investitionen tätigen. Verhandlungen eines potenziellen Investors für den Biergarten Orankesee seien bereits erfolgreich. Für 450.000 Euro wolle er das Grundstück von der bisherigen Eigentümerin, der Gesobau, erwerben. Es gebe ein Konzept und Architektenentwürfe für den 1,2 Millionen Euro teueren Bau eines Wirtshauses. Die Sanierung des Biergartens soll noch einmal bis zu 200.000 Euro kosten. Eine ganzjährige Öffnung mit gastronomischer Betreuung ist angedacht. Die Unterschriften seien bereits gesetzt und die Bonität des Investors gegeben, sagte der Vorsitzende des Fördervereins. Leider sei der ehemalige Wasserturm bisher hauptsächlich nur für geschlossene Veranstaltungen nutzbar.

[…] „Vielleicht kann dann zum 10. Seenfest 2015 schon der Alt-Hohenschönhausener Seenpark eingeweiht werden“, hofft Jörg Ritter.

 

Die Berliner Woche berichtet am 13.11. über den geplanten Baustart des Seefilters:

Filteranlage soll Wasser aus dem Obersee säubern

Am 17. November beginnen die Bauarbeiten für den Filter, der mit Hilfe von Schilf das Wasser aus dem Obersee säubern soll. Die Filterbecken werden kleiner als ursprünglich geplant.

Viele Spaziergänger schätzen das naturnahe Idyll am Obersee. Der 1890 künstlich angelegte See dient heute als Regenrückhaltebecken und zur Straßenentwässerung. Das hineingespülte Wasser ist jedoch alles andere als rein: Hohe Konzentrationen an Phosphor fördern gerade in den Sommermonaten die Blaualgenblüte. Sie ist giftig für die im See beheimateten Lebewesen.

Mit dem Bau einer Seefilteranlage soll der See nun künftig entlastet, der Phosphor und andere Stoffe dem Wasser entzogen werden. Am 17. November soll mit dem Bau der Filteranlage begonnen werden, verkündete der Stadtrat für Stadtentwicklung und Umwelt, Wilfried Nünthel (CDU), auf einer Einwohnerversammlung am 12. November. Der Bau der Filteranlage war ursprünglich bereits für August 2013 angesetzt, doch gab es zahlreiche Probleme bei der Ausschreibung und beim Planungsprozess. Deshalb wird der Filter nicht wie ursprünglich angedacht gebaut. Die Filteranlage wird kleiner. Das soll Kosten sparen.

So werden an der brachliegenden Fläche in der Oberseestraße 5-7 nur noch zwei Becken mit einer Fläche von insgesamt 1300 Quadratmetern realisiert werden. Ursprünglich plante man den Bau von drei Becken mit einer Größe von 2000 Quadratmetern. Die Becken werden mit Dränkies und einem speziellen Filterkörper aufgefüllt. Die flächige Anpflanzung von Schilf soll die biologische Reinigung fördern. Das Wasser aus dem Obersee wird mit Hilfe einer in den Boden eingelassenen Pumpe aus dem See gefördert. Unterirdische Rohrleitungen sollen das Wasser dann in die Becken und wieder zurück leiten.

Viele Anwohner sind besorgt, dass gerade beim Verlegen der Rohrleitungen im Bereich des Oberseeparks Wurzeln von Bäumen beschädigt werden. „In diesem Bereich wird es einen unterirdischen Vortrieb durch eine Spülbohrung geben“, informierte Ulrich Blüher vom Projektsteuerer AquaConstruct. Das soll die Wurzeln schonen. Für die Verlegung der Rohre entlang der Oberseestraße wird jedoch ein Graben ausgehoben werden müssen. Die Zufahrten zu den Grundstücken der Häuser sollen jederzeit gewährleistet bleiben, der Verkehr in der Oberseestraße soll halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Insgesamt werde sich die Baumaßnahme noch bis zum Sommer 2015 hinziehen, so Stadtrat Nünthel. Rund 1,5 Millionen Euro werden dafür aufgewendet. Detlef Sachs vom Verein Bürgerinitiative Orankesee bezweifelt die nachhaltige Wirkung des Seewasserfilters. Eine Meinung, die Stadtrat Nünthel nicht teilt: „Der Erfolg dieser Maßnahme wird nicht sofort sichtbar sein, aber schon 2017/2018 rechnen wir mit nachprüfbaren und sichtbaren Verbesserungen am See.“

 

Die Morgenpost berichtet am 6.11. über die bevorstehende Info-Veranstaltung mit humorvollem Foto:

Hier der Artikel mit Text + Bild!

 

Ankündigung der Informations-Veranstaltung zu verschiedenen aktuellen Themen auf Berlin.de:

Einwohnerversammlung zu Themen rund um Obersee und Orankesee

Pressemitteilung
Berlin, den 30.10.2014

Das Gebiet rund um den Obersee und Orankesee in Alt-Hohenschönhausen steht im Mittelpunkt einer Einwohnerversammlung des Bezirksamtes Lichtenberg, die mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Obersee & Orankesee e.V. stattfindet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen:
am Mittwoch, 12. November 2014, um 19 Uhr
in die Aula der Obersee-Grundschule, Roedernstraße 69 – 72, in 13053 Berlin.

Folgende Punkte werden durch den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU), und durch den Vorsitzender des Fördervereins Obersee & Orankesee e.V., Dr. Jörg Ritter, thematisiert:

  • Vorstellung der Ausführungsplanung des Seewasserfilters für den Obersee – inklusive Bauablauf
  • Einbeziehung des Alt-Hohenschönhausener Seenparks in das Programm der IGA 2017
  • Umgestaltung des Straßenraums zwischen Obersee und Orankesee
  • Informationen zum Projekt „Wirtshaus am Orankesee“

Zum Thema Seewasserfilter für den Obersee erklärt Wilfried Nünthel: „Die Sanierung und Renaturierung des Obersees und des Orankesees tritt nun in die finale Phase ein. In diesem November beginnen die Baumaßnahmen für den Seewasserfilter am Obersee. Nach der Aufhebung der Ausschreibung im Jahr 2013 wurde die Planung des Seewasserfilters überprüft und zum Teil überarbeitet. Das Prinzip des Bodenfilters mit einer Zu- und Ablaufleitung im Park bleibt bestehen. Die Fläche des Filters wurde von drei auf zwei Filterbecken reduziert, was zu einer Kostenreduzierung geführt hat. Für den Pumpenschacht wurde eine andere Bauweise vorgeschlagen. Bei der wiederholten Ausschreibung sind insgesamt acht Angebote eingegangen.“

Das gesamte Vorhaben der Seensanierung / Renaturierung des Obersees und Orankesees wird aus dem Umweltentlastungsprogramm II des Senats, unter Einbeziehung von EFRE-Mitteln der Europäischen Union, gefördert. Auch diesmal werden die entsprechenden Unterlagen vorher wieder (ab 5. November 2014) auf der Internetseite www.berlin.de/orankesee-obersee veröffentlicht. So besteht die Möglichkeit, sich im Vorfeld eingehender mit der Thematik zu beschäftigen.

[…]

 

Das Bezirks-Jourmal im Oktober 2014 über ein mögliches, ganzjährig geöffnetes Wirtshaus am Orankesee:

Ein Artikel über die Bestrebungen des FOO hinsichtlich Seensanierung + weiterer Konzepte

 

Die Berliner Woche berichtet am 1.10.2014 über eine Infoveranstaltung zur möglichen Bewerbung als Außenprojekt für die IGA:

Viel zu sehen im Seenpark
Der Förderverein will an der IGA 2017 teilnehmen

Idyll oder Touristenattraktion? Ob Ober- und Orankesee ein Teilprojekt der IGA 2017 werden sollen, ist bislang noch strittig…

Alt-Hohenschönhausen. Am 13. April 2017 beginnt die Internationale Gartenausstellung (IGA) auf dem Ausstellungsgelände der „Gärten der Welt“ in Marzahn-Hellersdorf. Vereine und Initiativen aus den Berliner Bezirken können sich als Außenstelle der Gartenschau bewerben.

„Noch bis Dezember diesen Jahres können Vereine und Initiativen ihre Konzepte einreichen, um Teil der IGA 2017 zu werden“, sagt Christian Gräff, Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf und Aufsichtsrat der Internationalen Gartenausstellung 2017 Berlin GmbH. […]

Grüne Perlen hat dabei auch der Bezirk Lichtenberg zu bieten. So bereitet derzeit der Förderverein Obersee und Orankesee seine Bewerbung für die IGA 2017 vor. „Das 18 Hektar große Gebiet rund um den Obersee und Orankesee soll als Seenpark Teil der Gartenausstellung werden“, sagt Jörg Ritter, Vorsitzender des Fördervereins. Welche Vorteile und Nachteile diese Teilnahme hätte, das diskutierten Anwohner zusammen mit Jörg Ritter, dem Hohenschönhausener Abgeordneten Danny Freymark (CDU) und den Verantwortlichen der IGA 2017 bei einer Bürgerversammlung am 24. September.

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 setzt sich der Förderverein Obersee und Orankesee für die landschaftliche Pflege der im Jahr 1911 angelegten Parkanlagen rund um den Obersee ein. Dafür schob der Verein 2006 sogar einen studentischen Architekturwettbewerb an, bei dem die Parkelemente neu geplant wurden. Unter dem Titel „Seenpark“ soll die Anlage behutsam gestaltet, die Ideen aus dem studentischen Wettbewerb umgesetzt werden. Allein dafür fehlte bislang das Geld. Jetzt hofft der Verein mit dem Markennamen der IGA 2017 die für die Umsetzung nötigen Sponsoren heranzuholen. Denn Geld vom Land Berlin oder von der IGA selbst wird es für die Verwirklichung der Außenstellen-Projekte nicht geben. Wie viel für die Investition gebraucht würde, darüber wollte Ritter keine Angaben machen. Er versicherte jedoch: „Landschaftliche Eingriffe wird es nicht geben.“ Bei den „Seenpark“-Plänen des Fördervereins handele es sich weniger um eine Neugestaltung, denn vielmehr um eine Pflege im Bestand des Parks. „Der Rosengarten soll mehr Pflege bekommen, der Biergarten wiederbelebt werden und auch die Beleuchtungssituation im Park könnte verbessert werden“, beschreibt der Fördervereinsvorsitzende die geplanten Maßnahmen für die Teilnahme an der IGA.

Die Anwohner indes zeigen sich von der möglichen Teilnahme ihrer Region an der IGA 2017 wenig begeistert. Mit dem Zulauf der Touristen befürchten sie eher, dass der Park überlaufen wird. „Der Park sollte Nebensache bleiben“, so die Meinung einer Anwohnerin. Tatsächlich bekommen die Pläne des Fördervereins ohnehin Konkurrenz, und zwar vom Bezirk Lichtenberg selbst. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen, den Landschaftspark Herzberge als Außenstelle der Internationalen Gartenausstellung zu etablieren. […]

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Anmerkung des FOO: Leider hat nur eine Minderheit der Anwohner die Veranstaltung zur Information genutzt. Das Ergebnis ist deshalb nicht sehr repräsentativ. Das Thema wird noch auf weiteren Veranstaltungen intensiv erörtert werden.

 

Berlinonline berichtet am 14.08.2014 in der Rubrik „Kiezleben“ über das anstehenden Seenfest:

Am Orankesee – da ist es schön. Im Hochsommer kann es den Badegästen, so scheint es, gar nicht voll genug sein. Jetzt geht die Saison langsam zu Ende. Aber der Höhepunkt kommt erst noch…

Wie jedes Jahr präsentiert der Förderverein Obersee-Orankesee am 6. September 2014 das große Althohenschönhauser Seenfest.

Einlass ist bereits um 14 Uhr, bevor das Fest dann eine Stunde später offiziell für eröffnet erklärt wird. Es wird auch Anlass für Diskussionen um die Zukunft der gemeinsamen Aktivitäten sein: Ab 16.15 Uhr gibt es eine Gesprächsrunde, in der die Vereinsprojekte im Mittelpunkt stehen.

Für Stimmung sorgen verschiedene Liveacts auf der Bühne. Und während die Kinder mit den diversen Spiel- und Spaßangeboten beschäftigt sind, haben die Eltern Zeit für gemütliche Runden bei kühlen Getränken am Strand.
Karten sollten möglichst frühzeitig besorgt werden – zum Beispiel beim Tennisclub Roedernstraße 6/8 sowie natürlich vor Ort im Freibad Orankesee.. […]

 

Die Berliner Woche berichtet am 20.03.2014 über unseren geplanten Frühjahrsputz:

Alt-Hohenschönhausen. Damit ein Spaziergang im Park am Obersee und Orankesee auch in diesem Frühjahr ein Genuss wird, ruft der Förderverein Obersee und Orankesee zum traditionellen Frühjahrsputz auf.

Am 5. April treffen sich die ehrenamtlichen Helfer um 9 Uhr in der Waldowstraße 34 am Eingang des Grünflächenamtes. Dort werden Geräte gestellt – wer allerdings eine eigene Harke oder Schippe mitbringen kann, wird herzlich darum gebeten. Um 12.30 Uhr lädt das Strandbad Orankesee die Helfer zu einem Imbiss ein. […]

 

Das Berliner Wochenblatt (Karolina Wrobel) vom 29.08. bzw. 04.09.2013:

8. Seenfest mit Live-Musik und Kinderfest am 7. September

Im September 2015 soll der Althohenschönhausener Seenpark eingeweiht werden – doch viele Projekte müssen dafür verwirklicht werden. Auf dem Seenfest am 7. September im Strandbad Orankesee wird das Konzept vorgestellt.
Seit dem Jahr 2006 lädt der Förderverein Obersee und Orankesee Anwohner und Interessierte ins Grüne. Dieses Jahr findet das Althohenschönhausener Seenfest im Strandbad Orankesee in der Gertrudstraße 7 zum achten Mal statt. Am 7. September lockt ab 14 Uhr nicht nur ein Musikprogramm, zu dem Auftritte der Band “Die Kavaliere” und um 19.30 Uhr die Rolling-Stones-Coverband “Starfucker” gehören. Ein Kinderfest von 15 bis 17 Uhr sorgt auch bei den Kleinen für Unterhaltung.

Zum Höhepunkt des Seenfestes gehört jedoch auch die öffentliche Auseinandersetzung mit der Zukunft der beiden Seen und des dazugehörigen Parks. Zu dieser Auseinandersetzung lädt der Förderverein nicht nur mit einer Gesprächsrunde um 16 Uhr ein. Die Ausstellung “Ein Park für alle” stellt Projekte vor, welche die Zukunft von Seen und Park als attraktive Naherholungsanlage sichern sollen. Die Vision: ein “Althohenschönhausener Seenpark”, der bereits im September 2015 realisiert werden soll. “Unser Ziel ist es, das Projekt auch im Rahmen der Bundesgartenschau 2017 der breiten Öffentlichkeit vorzustellen”, sagt Jörg Ritter, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins.

Noch jedoch müssen einige Hürden für die Verwirklichung dieses Leuchtturmprojektes genommen werden. Auch hierüber will die Ausstellung informieren. Denn wenn das Bezirksamt 2014 mit dem Bau einer Filteranlage für den Obersee die vor zwei Jahren begonnenen Renaturierungsmaßnahmen für Oranke- und Obersee abschließen wird, will der Förderverein andere ergänzende Projekte anschieben helfen. Dazu gehört der Biergarten am Orankesee, für den bisher kein Investor gefunden werden konnte. Noch Ende September soll hier laut Förderverein das weitere Vorgehen zwischen Bezirksamt und dem Grundstückseigentümer Gesobau geklärt werden. Möglich wäre etwa die Errichtung eines Wirtshauses, dem der Biergarten angeschlossen wird. Auch das Strandbad Orankesee könnte durch sogenannte “Public Private Partnerships” bestehende Räumlichkeiten ausbauen und so ganzjährig mit Veranstaltungen locken. Nicht zuletzt könnte auch der unter Denkmalschutz stehende Wasserturm, in dem heute die “Bar im Wasserturm” untergebracht ist, für öffentliche Veranstaltungsreihen genutzt werden.

Ein erster Anstoß für die Realisierung des “Althohenschönhausener Seeparks” soll die Verkehrsberuhigung des Straßenstücks der Oberseestraße sein, die für das Frühjahr 2014 anvisiert wird. Kissen aus Kopfsteinpflaster und eine veränderte Parkordnung werden die Straße zu einem verbindenden Element beider Parkanlagen-Teile machen.