Projektziele der Seensanierung 2011 – 2016

Obersee

Update: Hier finden Sie viele Unterlagen (einschließlich Bautagebuch) vom Bezirksamt zusammengestellt!
Und hier gibt es direkte Infos zum Seefilter von der ausführenden Firma.

  • Entschlammung des Seebodens einschließlich der oberen Sedimentschicht
  • Schaffung der baulichen Voraussetzung des Seebodens von einem Hochpunkt zu Tiefpunkten an beiden seitlichen Ufern
  • Sanierung/Umgestaltung der drei Regenwassereinläufe
  • Sicherung der Inseln
  • Verbesserung der Wassergüte durch eine zusätzliche Belüftung des Sees
  • Rückbau der Betoneinfassung des Ufers (Länge ca. 580 m)
  • Anlegen eines Uferwegs am nördlichen Ufer
  • Ansiedlung/Entwicklung von Röhrichtbeständen und Seerosenbeständen

Berliner Wasserbetriebe mit innovativem FluidSed-Verfahren

Für die notwendige Errichtung einer Seewasserfilteranlage sind z.Z. die brachliegenden Flächen zwischen Oberseestrasse und Biergarten vorgesehen, die mit Hilfe von Landschaftsarchitekten in die Parklandschaft integriert werden.
Folgende Effekte sind mit der kontinuierlichen Entnahme des fluidalen Seesedimentes verbunden, die in erster Linie die Wassergüte des Obersees verbessern werden:

  • Verhinderung der sommerlichen Phosphor-Aufstockung des Seewassers durch Sedimentrücklösung
  • Aufwand für die Seefiltration wird drastisch gesenkt
  • Keine sommerliche Zinkfreisetzung aus dem Sediment im Freiwasser
  • Im Gegensatz zur Sedimentennahme über einen Retentionsbodenfilter kann nicht nur das regenabflußbürtige, sondern auch das seeinterne, planktonbürtige Sediment entnommen werden
  • Vermeidung der Seeverlandung und Schadstoffdepotbildung
  • Durch die kontinuierliche Sedimententnahme verringert sich die geringe Seetiefe nicht weiter, wodurch eine wassertiefenabhängige Zunahme der Sedimentationsrate unterbleibt
  • Durch den fließfähigen Charakter des jungen Sedimentes kann die Sedimententnahme und -entsorgung weitgehend durch die vorhandene Infrastruktur der Berliner Wasserbetriebe erfolgen

Hinweis

Die Berliner Wasserbetriebe, vertreten durch Frau Lemm, geben dem Verein die mündliche Zusicherung,

  • dass es sich bei der Seefilteranlage um keine Kläranlage handelt,
  • dass keine Geruchsbelästigung entsteht,
  • dass keine Pumpgeräusche auftreten (Pumpen werden am Rande des Obersees installiert).
Orankesee
  • Rückbau der Ufereinfassung
  • Ansiedlung/Entwicklung von Röhrichtbeständen und Seerosenbeständen (1000 qm)
  • Ganzjahreszeitliche Stabilisierung des Wasserstandes aus der Brunnenanlage zur Verbesserung der Habitatbedingungen

Der FOO garantiert die weitere Einbindung, Koordinierung und aktive Unterstützung der vorgesehenen Sanierungsmassnahmen und die Entwicklung einer Parklandschaft um beide Seen, da diese Projektziele mit den in der Satzung des Vereins festgelegten Aufgaben übereinstimmt.

Ausgangssituation

  • Der Obersee ist ein technisch genutztes Bauwerk zur Klärung von Oberflächenwasser.
  • Der Orankesee ist ein natürlicher See, der ohne künstliche Grundwasserzufuhr „ausläuft“. Die Wasserqualität muss der europäischen Badewasserrichtlinie und der Berliner Badegewässerverordnung entsprechen.
  • Die stark schwankende Wasserqualität ist u.a. abhängig von der Regenwassereinfuhr. Weitere Faktoren : Der Obersee ist sehr verschlammt und hat zu geringe Selbstreinigungsmöglichkeiten. Die Folge sind Veralgung und Geruchsbelästigungen im Sommer.

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